Strafbefehl

Strafbefehl


Sie haben einen Strafbefehl erhalten und wissen nicht, was tun? Am besten ist es, Sie nehmen schnell Kontakt zu uns auf, damit wir gemeinsam die Vorteile gegen die Nachteile eines Einspruchs gegen den Strafbefehl abwägen können. Oft ist es sinnvoll, einen erfahrenen Rechtsanwalt für Strafrecht mit der Einspruchseinlegung gegen den Strafbefehl zu beauftragen. Denn entscheidend ist die Begründung des Einspruchs. Und da zahlt sich unsere Erfahrung für Sie aus!


Strafbefehlsverfahren im deutschen Recht


Bei kleineren Vergehen und Straftaten vor allem im Straßenverkehr macht die Staatsanwaltschaft häufig von der Möglichkeit Gebrauch, das Verfahren durch einen so genannten Strafbefehlsantrag abzuschließen. Als Rechtsfolgen kommen z. B. Geldstrafen und Fahrverbote in Betracht. Wenn der Angeschuldigte einen Verteidiger hat, kann sogar eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr festgesetzt werden.

Eine Gerichtsverhandlung wird zunächst nicht durchgeführt, es wird nach Aktenlage entschieden. Dabei wird davon ausgegangen, dass der Angeschuldigte ein Geständnis abgibt. Wird der Strafbefehl rechtskräftig, steht er einem Strafurteil gleich, d. h. der Angeschuldigte kann ab diesem Zeitpunkt als vorbestraft gelten.

Innerhalb von zwei Wochen ab Zustellung des Strafbefehls ist es möglich, dagegen Einspruch einzulegen. Das Zustellungsdatum wird auf einem gelben Umschlag, in dem der Strafbefehl zugestellt wird, vermerkt. Sollte innerhalb der Zwei-Wochen-Frist kein Einspruch eingelegt werden, so wird der Strafbefehl in allen Konsequenzen rechtskräftig.

Nach rechtzeitiger Einlegung des Einspruchs findet eine Hauptverhandlung statt. Der Strafbefehl hat dann die Wirkung einer Anklageschrift. In dieser Hauptverhandlung können alle Argumente des Angeschuldigten vorgebracht und überprüft werden.

Schnell handeln! Rat vom Rechtsanwalt für Strafrecht einholen!

Sollten Sie einen Strafbefehl erhalten haben, sollten Sie sich Frist und Zustellungsdatum notieren, zeitnah anwaltliche Hilfe einholen und über Ihren Rechtsanwalt Akteneinsicht beantragen. Selbst wenn die Tat so stattgefunden hat, wie sie im Strafbefehl beschrieben wurde, kann häufig gegen die Rechtsfolgen, insbesondere gegen die Höhe der Geldstrafe oder des Fahrverbots, vorgegangen werden. Ein solcher beschränkter Einspruch ist sogar ohne Durchführung einer Hauptverhandlung möglich.