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Alkoholgrenzen im Straßenverkehr

Alkoholgrenzen Straßenverkehr Verkehrsrecht

In der deutschen Rechtsordnung gibt es verschieden spezifische Promillegrenzen, die für alle Verkehrsteilnehmer von Interesse sind.

Fahranfänger (Führerschein mit 17, begleitetes Fahren, Führerschein auf Probe und Personen unter 21) dürfen im Straßenverkehr gar kein Alkohol im Blut haben. Für diese Personengruppe gilt die Promillegrenze.

Für alle Verkehrsteilnehmer gilt die 0,3 Promille- Grenze. Wer 0.3 Promille oder mehr im Blut hat und ein Fahrzeug (auch ein Fahrrad) im Straßenverkehr führt, dem drohen, wenn er alkoholbedingte Ausfallerscheinungen zeigt, Fahrverbot, Entziehung der Fahrerlaubnis, Geldstrafe oder sogar Freiheitsstrafe. Es muss dabei noch nicht einmal zum Unfall kommen, es kann nach Gerichtsurteilen z.B. schon ausreichen „Schlangenlinien“ zu fahren.

Die nächste signifikante Grenze ist 0,5 Promille. Autofahrer mit 0,5 oder mehr Promille Blutalkoholkonzentration begehen eine Ordnungswidrigkeit, die im Regelfall bei einem Ersttäter mit 1 Monat Fahrverbot und 500,00 EUR Geldbuße geahndet wird. Im Wiederholungsfalle drohen 3 Monate Fahrverbot, eine erhöhte Geldbuße und die Teilnahme an der MPU.

Über 1,1 Promille stellt für Autofahrer die Grenze zur absoluten Fahruntüchtigkeit dar, für Fahrradfahrer liegt diese Grenze bei 1,6 Promille. Hier wird unwiderlegbar vermutet, dass aufgrund von Alkohol eine Fahrtüchtigkeit nicht mehr gegeben ist. Wer trotzdem ein Fahrzeug führt, begeht eine Straftat, die mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe und im Regelfall auch mit einer Entziehung der Fahrerlaubnis bestraft wird. Dies gilt auch, wenn kein Unfall geschieht und keine Ausfallerscheinungen auftreten.

Ab 1,6 Promille ist im Übrigen die Teilnahme an der MPU auch für Ersttäter obligatorisch.

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